Immer häufiger zieht es Urlauber in die Ferne. Doch neben den anderen Kulturen und auch Sitten, ist auch vor allem das Klima dort meist tropisch anders – das bringt natürlich auch Gefahren mit sich. Es ist allgemein bekannt, dass man verunreinigtes Wasser, den Verzehr von Meeresfrüchten und auch den Verzehr von Speiseeis oder gar Salat nicht bedenkenlos zu sich nehmen darf.
Je nachdem, welches Land man bereist, muss man sich dementsprechend vorher eingehend über die empfohlenen Reiseimpfungen bei dem zuständigen Tropeninstitut wie beispielsweise in Berlin zu einer reisemedizinischen Beratung aufsuchen. Bekanntlich ist ja Vorsorge besser als Nachsorge – erst recht, wenn es sich um so schwerwiegende Krankheiten wie Hepatitis, Gelbfieber oder Malaria handeln kann.
Reiseimpfungen: Die reisemedizinische Untersuchung
Bei einer medizinischen Untersuchung wird überprüft, welche Krankheitserreger dort vorkommen und was für Impfungen man dementsprechend bei diesem Urlaubsziel benötigt. Der Reisende tritt dazu vor Beginn seiner Reise mit einer gewissen Vorlaufzeit von bis zu drei Monaten dort an und lässt sich zunächst einmal eingehend untersuchen. Hier gilt der Leitsatz: Je früher man die Reiseimpfungen einplant, desto besser ist es für einen vollständigen Schutz. Aufgrund des individuellen Reiseziels, der individuellen Reisedauer, aber auch der aufgrund der eigenen Krankenanamnese oder auch der bereits vorhandenen Impfungen des Erwachsenen wird von dem reisemedizinischen Facharzt dann eine Empfehlung zur Reiseimpfung ausgesprochen.
Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) ist dafür eine zentrale Anlaufstelle. Diese Impfungen kann man dann an dem Institut für Tropenmedizin in der Arbeitsgruppe „Reisemedizin“ durchführen lassen. Dazu muss man sich nur einen Termin geben lassen und natürlich etwas Zeit einplane, da einige Impfungen nur mit gewissen Zeitabständen verabreicht werden dürfen. Neben dem Tropeninstitut kann man sich aber auch an die Gesundheitsämter, an einen entsprechenden Reisemediziner oder auch an die eigene Krankenkasse vor Antritt der Reise wenden.
Erfahrungen mit Impfungen auf gesundheitsfrage.net geben einen weiteren Überblick.
Beliebte Reiseimpfungen
Ob es dann auf die Reise in die Karibik geht oder eine Rundreise durch China sein soll – man ist mit den entsprechenden Reiseimpfungen immer auf der sicheren Seite vor Hepatitis, Typhus oder auch vor Tollwut. Der Wiesbadener Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Holger Meireis, spricht sich explizit für den oftmals so unterschätzten Tollwutschutz aus, woran man bereits im Frühstadium versterben kann. In vielen Ländern ist Tollwut weitverbreitet.
Auch sollte man standardmäßig immer einen aktiven Schutz gegen die Krankheiten wie Diphterie und Tetanus haben.
Malaria ist immer noch ein großes Problem für beispielsweise Afrika-Touristen, wogegen es aber bisher keine Impfung gibt, sondern nur Medikamente, die man sich dann präventiv besorgen sollte. Dann steht der exotischen Abenteuerreise nichts mehr im Weg.